Wilde Grütze

Ein beeriges Geschmackserlebnis für jede Jahreszeit – vorausgesetzt es sind vom letzten Sammelspaziergang noch genügend Früchte im Gefrierfach.

Zutaten:

– zwei Hand voll Brombeeren
– eine Hand voll Holunderbeeren
– 4 gehäufte TL Zucker
– 1 Vanilleschote
– einen guten Schluck Rum
– 2 EL Speisestärke

Zubereitung:

1. Die Holunderbeeren etwa 15 Minuten köcheln lassen. Da die Früchte sehr saftig sind, muss kein zusätzliches Wasser beigefügt werden. Ständiges Umrühren ist wichtig, damit die Fruchtstücke nicht anbrennen.

2. Brombeeren und Rum untermischen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und in die Grütze einrühren. Die Schote kann mit gekocht werden, damit sie ihre Aromen abgibt. Mit Zucker süßen.

3. Die Speisestärke mit Wasser in ein Schraubdeckelglas füllen und kräftig schütteln, bis eine cremige Flüssigkeit entstanden ist. Lösung unter die Grütze rühren. Noch etwa fünf Minuten köcheln und anschließend abkühlen lassen. Schmeckt zu Apfelstrudel oder sonstigen Backkreationen.

Info: Holunderbeeren enthalten Anthocyane. Werden die Beeren roh verzehrt, kann es zu Verdauungsbeschwerden, Durchfall oder Übelkeit kommen. Jeder Mensch reagiert anders. In gekochtem Zustand sind die Inhaltsstoffe unbedenklich. Daher ist die Kochzeit wichtig.

Auch lecker: Wir verfeinern die Grütze gerne mit Resten, die bei der Schnapsherstellung anfallen. Der ausgepresste Beerenrückstand wird so recycelt.

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